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Philips Baristina: Eine wahre Kaffee-Revolution?

Die Kaffeewelt hat ein komplett neues Brüh-System: die Philips Baristina.

Diese kompakte Kaffeemaschine ist so einfach wie eine Pad-Maschine. Sie kombiniert dies mit dem unübertroffenen Geschmack frisch gemahlener Bohnen.

Am 19. März 2024 wurde diese neue Maschine in Frankreich eingeführt. In Deutschland können Sie den Philips Baristina bei Amazon.de kaufen.

Ist dies der Beginn einer neuen Revolution in der Art, wie wir zuhause Kaffee zubereiten?

Ich denke schon. Wie die Baristina genau funktioniert und was so revolutionär daran ist, erfährst du hier.

Was macht die Philips Baristina so besonders?

Alles, was ihr tun muss, ist die Kaffeebohnen in den Behälter zu geben und auf den Knopf zu drücken.

Dann erledigt die Maschine den Rest vollautomatisch: Mahlen der Bohnen, optimales Tampen des gemahlenen Kaffees und sogar das Entsorgen der Kaffeepuck nach dem Zubereitung.

Dank dieses intelligenten Systems muss mann weder einen Tamper noch eine separate Kaffeemühle benutzen, wie bei den meisten Espressomaschinen.

Die Einfachheit und der geringe Aufwand sind revolutionär für ein Gerät, das mit frischen Bohnen arbeitet.

Es ist die ideale Lösung für den Heimbarista, der schnell einen aromatischen Espresso oder Kaffee zubereiten möchte, ohne Unordnung in der Küche zu hinterlassen, im Gegensatz zur populären Sage Barista Express.

Im Vergleich zu einer Siebträgermaschine für den Hausgebrauch fehlt der Baristina jedoch einige Funktionalität.

Es gibt keine separate Heißwasserfunktion und kein integrierter Milchaufschäumer oder Dampfdüse. Ihr kann jedoch den optionalen separaten Milchaufschäumer erwerben.

Wie funktioniert die Philips Baristina?

Die Kaffeezubereitung beginnt mit der Wahl der Kaffeesorte: Espresso, Lungo oder intensiver Kaffee. Danach wählt mann die Intensität (zwei Stufen).

Sobald du den Knopf gedrückt hast, werden die Bohnen gemahlen. Der gemahlene Kaffee wird dann automatisch in den Filterhalter getampt (ihr könnt auch vorgemahlenen Kaffee verwenden). Mann muss also weder manuell noch automatisch tampen (wie bei der Barista Express Impress).

Anstatt den Siebträger von der Halterung zur Kaffeeauslaufstelle zu bewegen, schiebt ihr ihn bei der Baristina einfach nach rechts. Ohne ihn aus der Maschine zu nehmen.

Das Wasser wird dann unter einem Druck von 16 Bar durch den Kaffee gepresst. Philips verspricht eine Temperatur von 72°C in deiner Kaffeetasse. Das werden wir natürlich noch testen.

Ist der Kaffee fertig? Dann nimmt ihr den Filterhalter aus der Baristina, um die Puck zu entsorgen. Dafür braucht mann keinen Abklopfbehälter, denn mit einem Knopfdruck lässt der Filterhalter die Puck los.

Kompaktes Design für jede Küche

Das kompakte Design der Baristina macht sie für jede Küche geeignet. Ideal für kleine Wohnungen oder Küchen, in denen hochwertiger Kaffee wichtig ist, aber Platz gespart werden muss.

Derzeit ist sie in 2 verschiedenen Farben erhältlich: weiß oder schwarz. Der Sieb ist jedoch in 7 verschiedenen Farben erhältlich (manchmal mit kleinem Aufpreis, abhängig von deiner Wahl).

Ich finde das Design sehr schlicht und übersichtlich. Es erinnert mich nicht an die manchmal klobigen Kaffeevollautomaten, für die man einen Teil der Arbeitsfläche opfern muss.

Baristina vs. Nespresso, Dolce Gusto & Senseo

Bei einer Maschine wie Nespresso muss mann einzelne Kapseln kaufen, bei der Baristina verwendet mann frische Kaffeebohnen.

Das ist viel günstiger: Bei Nespresso zahlt ihr leicht mehr als 30 Cent pro Kapsel. Lose Kaffeebohnen kosten umgerechnet etwa 4 bis 8 Cent pro Tasse Kaffee. Philips behauptet, dass mann pro Jahr etwa 300 Euro spart.

Und nicht nur der Preis zählt. Der Geschmack ist letztendlich entscheidend. Und ich kann dir garantieren: Der Geschmack frischer Kaffeebohnen ist nicht mit Kaffee aus einer Kapsel zu vergleichen.

Um noch einen drauf zusetzen, ist die Baristina deutlich umweltfreundlicher.

Die Maschine selbst besteht zu mehr als 50% aus recyceltem Kunststoff. Wenn ihr sie auspackt, ist keine Plastikverpackung enthalten und die Verpackung besteht zu über 90% aus recyceltem Papier.

Nicht zu vergessen: Kaffeekapseln enthalten Aluminium, weshalb du sie nicht mit Plastik- oder Bio-Abfall entsorgen kannst. Diese muss mann in einem speziellen Recyclingbeutel an Nespresso zurücksenden.

Den gebrauchten gemahlenen Kaffee aus der Baristina könnt ihr beim Bio-Abfall oder zum Kompostieren verwenden.

Ob mann sich für Specialty Coffee oder einfach Kaffeebohnen aus dem Supermarkt entscheidest, liegt ganz bei dir.

Fazit zum Test

Zusammenfassend ist die Philips Baristina die perfekte Kaffeemaschine für alle, die echten Espresso trinken möchten, ohne Barista-Fähigkeiten, viel Platz oder viel Geld dafür zu benötigen.

In Bezug auf Kaffeespezialitäten hätte ich mehr erwartet. Da kein Milchaufschäumer integriert ist, lässt sich das aber erklären. Vielleicht ein Verbesserungsvorschlag für die nächste Version: Einen integrierten Milchaufschäumer hinzufügen, denn ein separater Aufschäumer benötigt zusätzlichen Platz auf der Arbeitsfläche und viele weitere Handgriffe.

Der Preis ist meiner Meinung nach sehr scharf: Für 299 Euro (Einführungspreis) könnt ihr sie Zuhause aufstellen. Versuche mal, das bei einer Vollautomaten oder einer Siebträgermaschine mit Mahlwerk zu erreichen.

Was denkt ihr über die neue Philips Baristina? Lass es uns in den Kommentaren wissen! Wir sind sehr gespannt auf deine Meinung.

3 Gedanken zu „Philips Baristina: Eine wahre Kaffee-Revolution?“

  1. Habe jetzt eine Baristina. Sehr nette Idee, aber einen akzeptablen Espresso kann sie leider nicht. Habe es mit verschiedenen Bohnen probiert. Der Mahlgrad ist einfach viel zu grob und es wird auch nicht vernünftig getampert.

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