Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten 2024

Geschrieben von Nigel Hooijmans | Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2023

Laut einer Umfrage des Deutschen Kaffeeverbandes besitzen bereits rund 20 Prozent der Haushalte einer Kaffeevollautomaten.

Kein Wunder also, dass auch Stiftung Warentest regelmäßig die neuesten Kaffeevollautomaten auf dem Markt untersucht.

Aber ist der Kaffeevollautomat Test von Stiftung Warentest zuverlässig?

Wir haben hinweise auf mögliche Industrienähe und Zweifel an Objektivität und Neutralität der Stiftung Warentest.

In diesem Artikel soll daher ein genauerer Blick auf die laut Stiftung Warentest besten Kaffeevollautomaten seit 2017 bis 2023 geworfen werden.

Wir stellen die Testergebnisse ausführlich dar und ergänzen sie um unsere umfangreichen Praxiserfahrungen mit den Maschinen. So erhalten Sie ein rundes Bild und können selbst entscheiden, welches Gerät am besten zu Ihnen passt.


Kaffeevollautomat Test 2023 Stiftung Warentest Testsieger

Platz 1: Delonghi Eletta Explore – Note 1,7

Vorteile

  • Gute Milchschaum (heiß und kalt)
  • Leicht einstellbare Mahlgrad
  • Einfache Bedienung und Reinigung

Nachteile

  • Langsame Entkalkung
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Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem angegebenen Stand 17 Juni 2024 13:38 und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt Amazon.de angezeigt werden.

Produktpreise Stand: 17 Juni 2024 13:38 CET

Die Delonghi Eletta Explore ist Testsieger 2023 bei den Kaffeevollautomaten der Stiftung Warentest mit der Note 1,7 von 5. Gut sind der Milchschaum und die leicht einstellbaren Parameter. Positiv sind auch der leicht einstellbare Mahlgrad und die einfache Bedienung und Reinigung. Bemängelt wurde die langsame Entkalkung.

Wir testen den DeLonghi Eletta Explore

Wir haben die Delonghi Eletta Explore ausführlich getestet. Mit 24 Heiß- und Kaltgetränken kann der Vollautomat auch Iced Cappuccino und kalten Latte Macchiato auf Knopfdruck zubereiten. Leider hat die Stiftung Warentest keine Kaltgetränke getestet.

Der feinporige Milchschaum hat uns überzeugt – sowohl warm als auch kalt cremig und seidig. Die Getränkevielfalt und die zahlreichen Möglichkeiten sorgen für Abwechslung. Alle Zubereitungen erhielten Bestnoten für Geschmack und Temperatur.

Ein Kritikpunkt war die langsame Entkalkung, die etwa 50 Minuten in Anspruch nimmt. Der Entkalker muss auch die Möglichkeit haben, einzuwirken, um den Kalk lösen zu können.

Insgesamt punktet die Eletta Explore mit hoher Getränkequalität, durchdachter Bedienung, und einfacher Reinigung. Sie ist eine verdiente Testsiegerin und eine klare Kaufempfehlung für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber.

Platz 2: Delonghi Primadonna Soul – Note 1,9

Vorteile

  • Große Auswahl an Kaffeespezialitäten
  • Elektronisch einstellbares Mahlwerk
  • Einfache Bedienung und Reinigung

Nachteile

  • Merkwürdige Bean-Adapt Technology
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Unseren Testsieger und #2 bei Stiftung Warentest: Delonghi Primadonna Soul Perfetto. Das Mahlwerk ist elektronisch einstellbar. Die Bedienung erfolgt intuitiv und ist auch für Einsteiger geeignet. Über die App lassen sich alle Einstellungen bequem vornehmen und eigene Kreationen speichern. Die PrimaDonna Soul ist durchdacht bis ins kleinste Detail. Mit keinem anderen Vollautomaten kann man seine Lieblingsbohne so perfekt zubereiten. Für Kenner die optimale Wahl!

Wir testen den DeLonghi Primadonna Soul

Auch die Delonghi Primadonna Soul haben wir ausführlich getestet. Positiv sind die große Auswahl an Kaffeespezialitäten, die einfache Bedienung über Display und App sowie das elektronisch verstellbare Mahlwerk.

Die Getränkequalität haben wir insgesamt als sehr gut bewertet, speziell der Espresso. Auch die Reinigung ist einfach. Kritisiert haben wir die etwas langsame Entkalkung und Merkwürdige Bean-Adapt Technology.

Insgesamt haben wir die PrimaDonna Soul mit der Note 1,3 (sehr gut) bewertet und uneingeschränkt empfohlen als bester Kaffeevollautomat im Test.

Platz 3: Delonghi Magnifica S – Note 1,8

Vorteile

  • Sehr günstig
  • Gutes Mahlwerk (Primadonna Soul und Eletta Explore haben das gleiche!)
  • Köstlicher Kaffee auf Knopfdruck

Nachteile

  • Milchschaum nicht auf Knopfdruck
  • Manuell reinigen und entkalken
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Testsieger bei den günstigen Kaffeevollautomaten – und von der Stiftung Warentest mit der Note 1,8 bewertet (Ausgabe 2017) – ist der Delonghi Magnifica S. Dieser ist immer Testsieger bei den Kaffeevollautomaten unter 300 Euro. Meine Erfahrungen mit dieser Vollautomat: für diesen Preis findet man nichts Besseres, denn die Haltbarkeit ist wirklich gut. Delonghi hat dieses Gerät eigentlich zu gut für den Preis gemacht. Seit der Markteinführung ist es in seiner Preisklasse unübertroffen.

Wir testen den DeLonghi Magnifica S

Das Mahlwerk der Magnifica S ist das gleiche wie z.B. bei der Delonghi Primadonna Soul und der Eletta Explore. Daher ist diese Maschine vielleicht zu gut für ihre Preisklasse. Ich habe Delonghi in seinem Hauptsitz besucht. Dort sagte man mir, dass das Marketingteam mit der Qualität des Modells nicht zufrieden ist. Es ist einfach zu gut. Nicht umsonst empfehle ich dieses Modell schon seit Jahren als die beste Maschine bis 300 Euro.

Der Delonghi Magnifica S hat einen Dampfdüse zum Aufschäumen von Milch, einstellbare Kaffeestärke, Menge und Temperatur.

Es ist relativ einfach zu reinigen. Aber zum Entkalken braucht ihr das Handbuch und werdet nicht angeleitet. Das macht es etwas schwieriger und dauert etwas länger als bei den teureren Vollautomaten.

Insgesamt ist die Magnifica S von De’Longhi eine sichere Empfehlung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Platz 4: Saeco Granaroma – Note 2,0

Vorteile

  • Fein, cremig Milchschaum
  • Aromatische Espresso
  • Groß Display
  • App-steuerung

Nachteile

  • Teuer für der Mittelklasse
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Der Saeco GranAroma ist ein sehr guter Kaffeevollautomat der Mittelklasse, der hochwertige Getränke zubereitet. Er punktet vor allem mit feinem, cremigem Milchschaum und aromatischem Espresso. Auch der Kaffee schmeckt vollmundig und intensiv. Wer besonderen Wert auf Milchschaum legt, für den ist der GranAroma einer der besten Kaffeevollautomaten.

Wir testen den Saeco Granaroma

Dieser intelligente Kaffeevollautomat verfügt über ein großes Display und kann über die My Saeco App oder Amazon Alexa gesteuert werden. Die Reinigung ist dank vieler automatischer Kurzprogramme relativ bequem. Milchsystem und Brühgruppe sollten regelmäßig von Hand gereinigt werden.

Wer sehr großen Wert auf Qualität und Individualität legt, könnte auch Modelle von Jura oder Siemens in Erwägung ziehen. Diese kosten aber deutlich mehr.

Für den normalen Hausgebrauch ist der Saeco GranAroma auf jeden Fall empfehlenswert. Er bereitet Kaffeegenuss mit wenig Aufwand.

Platz 5: Philips 2200 LatteGo – Note 2,0

Vorteile

  • LatteGo Milchsystem
  • Aromatische Espresso
  • Viel Kunststoff
  • Günstig

Nachteile

  • Kein Display
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Der Philips LatteGo 2200 ist ein solider Einsteiger-Kaffeevollautomat mit integriertem Milchsystem. Für den normalen Hausgebrauch ist der Philips LatteGo 2200 eine solide Wahl in der Einsteigerklasse. Die Bedienung ist einfach, die wichtigsten Funktionen sind vorhanden. Bei der Kaffee- und Milchqualität muss man kleinere Abstriche machen. Insgesamt ein empfehlenswertes Einsteigermodell mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wir testen den Philips 2200 LatteGo

Ihr mögt Cappuccino? Es ist schwieriger Milch mit der Dampfdüse aufzuschäumen. Nach etwas Übung wird es bestimmt gelingen.

Seid ihr Fortgeschrittene? Dann nehmt den Pannarello von der Dampfdüse und steckt nur die Spitze der schwarzen Düse in die Milch. So hat die Dampfdüse etwas mehr Kraft und die Milch schäumt besser auf.

Die Brühgruppe ist herausnehmbar. Sie fasst deine 6 bis 7 Gramm frisch gemahlenen Kaffeebohnen. Wasche die Brühgruppe einmal pro Woche. Die Tropfschale kann in der Spülmaschine gereinigt werden.

Über den Testsieger

In den letzten Jahren wurden bei Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten verschiedenster Marken und Preisklassen geprüft.

Dazu zählen etwa Modelle von Philips, Siemens, De‘Longhi, Melitta, Jura, Krups, Saeco, Tchibo oder WMF.

Die meisten der rund 75 getesteten Geräte konnten mit „gut“ oder „befriedigend“ abschließen.

Besonders positiv: Auch günstigere Modelle für unter 500 Euro konnten sich meist gut plazieren. Dennoch liegen bei Stiftung Warentest wie so oft die hochpreisigen Markengeräte in der Gesamtwertung vorne.


Kaffeevollautomaten Tests bei Stiftung Warentest: Das wird geprüft

Die Testurteile der Verbraucherorganisation sorgen stets für großes Aufsehen. Schließlich informieren sich viele Käufer anhand dieser Ergebnisse über die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte.

Doch die Tests der Stiftung Warentest stehen auch immer wieder in der Kritik. Insbesondere die oft sehr knappen Kommentare zu den Kaffeevollautomaten werden bemängelt.

Viele wichtige Details und Eigenheiten der Geräte werden nicht beschrieben. Auch die Bewertung der Getränkequalität fehlt häufig – ein zentrales Kaufkriterium für viele Kaffeeliebhaber.

Kriterien: von Schadstoffe bis Handhabung

Die Stiftung Warentest untersucht im Kaffeevollautomaten Test 2023 verschiedene Kriterien, laut ihrer Seite, um die Geräte umfassend bewerten zu können. Bei der Bewertung von Kaffeevollautomaten legt die Stiftung Warentest ihr Hauptaugenmerk auf diese Bereiche:

  • Getränke­zubereitung (40 %): Espresso, Kaffee und Milchschaum werden nach Rezeptur und sensorisch beurteilt. Es zählt, ob die Ergebnisse den Soll-Vorgaben entsprechen. Laut Testberichten werden Geschmack, Crema, Temperatur und Konsistenz der Getränke detailliert überprüft.
  • Handhabung (30 %): Die Bedienung und Handhabung der Kaffeevollautomaten wird durch Testpersonen unterschiedlichen Alters beurteilt. Hier wird zum Beispiel geprüft, wie leicht sich Tassengrößen oder Getränke einstellen lassen. Auch die Reinigung wird untersucht. Dieser Praxistest ist besonders aussagekräftig, da er von gewöhnlichen Anwendern durchgeführt wird.
  • Umwelteigenschaften (10 %): Der Energie- und Wasserverbrauch im Test werden ermittelt und bewertet. Es zählt, ob die Geräte sparsam arbeiten.
  • Schad­stoffe (5 %): Die Stiftung Warentest kontrolliert die Geräte auf mögliche Schadstoffbelastungen, wie Blei oder Aluminium. Dies ist ein großer Vorteil für Verbraucher. Allerdings berücksichtigt sie nicht, dass geringe Mengen der Stoffe für den Menschen unbedenklich sein können.
  • Sicherheit (5 %): Es wird getestet, ob sich die Geräte sicher bedienen lassen oder ob Verletzungsgefahren bestehen.

Aus den Einzelnoten dieser Prüfkategorien errechnet Stiftung Warentest dann die Gesamtnote für die Kaffeevollautomaten.

Zusätzlich zu den Noten werden immer auch detaillierte Testergebnisse und Erläuterungen zu Stärken und Schwächen der Modelle veröffentlicht.

Testurteil 2023

Hier ist ein Beispiel für die Testurteile der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2023:

KaffeevollautomatMilchfunktionPreisTesturteilGetränkeHandhabungUmweltSchadstoffeSicherheitStromverbrauchMaßeGewichtKaffeeauslauf minimal/maximalKosten für WasserfilterWassertank/BohnenbehälterBrühgruppe herausnehmbar
1. De’Longhi Eletta Explore ECAM450.55Ja910(1,7)(1,8)(1,7)(1,7)(1,6)(1,5)19 kWh38x25x4611,17,8/18/641,8/300Ja
2. Saeco Granaroma SM6580/00Ja685(2,0)(2,3)(1,9)(2,0)(1,7)(1,5)20 kWh38x25x478,28,5/14,3/561,8/300Ja
3. Jura Z10Ja2130(2,1)(2,1)(2,1)(2,2)(1,6)(1,0)15 kWh36x32x4712,18/15,1/642,4/280Ja
4. Philips EP2231/40Ja345(2,1)(2,1)(2,2)(2,2)(1,7)(1,2)18 kWh37x25x447,38,3/14,3/641,8/300Ja
5. Miele CM 6560Ja1290(2,2)(2,3)(1,7)(2,7)(1,6)(1,9)19 kWh36x25x439,98/13,91/782,5/350Nein
6. Siemens EQ 700 classic TP705D01Ja1030(2,2)(2,9)(1,9)(2,0)(1,6)(1,0)19 kWh38x31x479,27,6/14,3O/Entfällt1,8/300Nein


Kritik: Schlechte Kaffeebohnen im Kaffeevollautomaten-Test

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Wahl der Kaffeebohnen im Kaffeevollautomaten-Test. Die Stiftung verwendet für alle Tests die gleichen Bohnen einer bestimmten Marke. Warum?

Es werden handelsübliche No-Name-Bohnen eines bestimmten Herstellers verwendet, die in einem eigenen Test der Stiftung geschmacklich sehr schlecht beurteilt wurden. Welche Sorte genau zum Einsatz kommt, bleibt intransparent.

Diese Kaffeebohnen waren als „stärker bitter“ und „geschmacklich schwach“ bewertet. Es werden weder Details zur Sorte noch Gründe für die Wahl genannt.

In mein Kaffeebohnen Test habe ich mehr als 12 Specialty Coffees getestet. Es handelt sich um Kaffeebohnen von sehr hohe Qualität.

Es macht einen großen Unterschied: gute Kaffeebohnen oder minderwertiger Kaffee. Ich teste zum Beispiel immer mit Kaffee, der vor <30 Tagen geröstet wurde. Und dann stoße ich auf das Folgende:

Die Geräte werden ausschließlich mit werksseitigen Standardeinstellungen betrieben.

Individuelle Mahlgrade, Wassermengen oder Temperatur-Settings bleiben unberücksichtigt.

Damit werden wichtige Faktoren für die Kaffeequalität ignoriert.

Für jede Bohnensorte ist eine eigene Einstellung erforderlich. Passe Mahlgrad, Kaffeemenge und Wassermenge immer an die Kaffeebohnen an.

Da die Stiftung dies nicht tut, ist der Test eigentlich nicht zuverlässig. Die Werkseinstellungen variieren von Marke zu Marke enorm: Daher erhält mann nie das gleiche Ergebnis.

Weiterhin werden die Geräte mit werksseitigen Standardeinstellungen und einer Espresso-Menge von 40 ml getestet. Individuelle Anpassungen und unterschiedliche Mahlgrade bleiben unberücksichtigt.

Insgesamt zeigt sich in den Tests zu wenig Sensorik und Fokus auf die Qualität des Kaffees. Die Testmethodik wirkt teilweise intransparent und es fehlen Details.


Fazit

Als leidenschaftlicher Kaffeetrinker verfolge ich seit Jahren mit Interesse die Tests von Kaffeevollautomaten der Stiftung Warentest. Schließlich will man das beste Gerät für den perfekten Kaffeegenuss zu Hause finden.

Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass man die Ergebnisse nicht einfach schlucken sollte. Da werden veraltete Modelle getestet oder bestimmte Marken wie Tchibo auffällig oft hervorgehoben. Die Testmethodik wirft viele Fragen auf, von den Kaffeebohnen ganz zu schweigen.

Mein Fazit nach all den Jahren widersprüchlicher und intransparenter Tests: Keinem Testinstitut blind vertrauen, sondern sich immer selbst umfassend informieren!

Lies nicht nur die verkürzten Testurteile, sondern nimm dir Zeit für die ausführlichen Testberichte. Hinterfrage die Methodik und das Kleingedruckte. Und vergleiche verschiedene Quellen miteinander, anstatt blind einer Stimme zu folgen.

Nur so bekommt mann ein eigenes Bild davon, welche Kaffeevollautomaten wirklich empfehlenswert sind – und welchen Testaussagen man vertrauen kann.

Denn nicht jedes Testurteil ist Gold wert, das muss auch für die Stiftung Warentest gelten. Sei kritisch und gut informiert, dann findet euch den Kaffeevollautomaten eurer Träume!